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Tag: fun

Die Sprache der Wikinger

Nächsten Dienstag habe ich mein finales Dänisch Examen (das schriftliche zumindest, mündlich folgt ein paar Wochen später). Da werde ich, bzw. mein Dänisch mit Schulnoten bewertet und ich bekomme eine Urkunde ausgestellt.

Mir fallen immer mal wieder Wörter auf, die einem Deutschen merkwürdig vorkommen. Also mir zumindest. Ich möchte hier mal ein paar Beispiele nennen…

  • Seddel, dem deutschen Zettel nicht unähnlich, wird hier meist für Geldschein gebraucht.
  • Cowboybukser sind Jeans, aber ich glaube das hab ich schonmal hier erwähnt…
  • Klunker sind nicht etwa fette Diamanten, sondern Klöten, Eier oder Nüsse
  • Ledig wird selten auf den Familienstand bezogen, sondern heißt generell frei und steht etwa an Parkhäusern.
  • Bejer, das gesprochen wird wie Bayer, ist ein anderes Wort für Bier. Ein Håndbejer ist eine Flasche Bier.
  • Lekker beschreibt selten etwas Essbares sondern meist gutaussehende Menschen.
  • Sommerfugl, das fast klingt wie Sommer-Vogel und genau das auch wörtlich übersetzt heißt, ist ein Schmetterling.

Davon gab’s noch ein paar Beispiele mehr, die sind mir allerdings grad entfallen. Ich reiche nach. Versprochen.

Einhundert

Hier eine Liste mit 100 furchtbar interessanten Dingen über mich. Das ist auch die Vorabinformation für meinen Psychotherapeuten, den ich anscheinend mehr als nötig habe…

1. Ich finde Listen eigentlich unglaublich spießig, aber eigentlich auch toll.
2. Spießbürgertum ist mein rotes Tuch.
3. Seit meine Mama mir mal gesagt hat, dass mir rot gut steht, habe ich immer mindestens 2 rote TeeShirts im Schrank.
4. Ich habe immer viele TeeShirts.
5. Viel zu viele.
6. Ich bin über 30.
7. Das hat weh getan.
8. Oft stehe ich auf Partys und merke, dass ich der älteste bin.
9. Mit Abstand.
10. Zum Glück bin ich ein Milchgesicht und es fällt nicht so auf.
11. Mein Bartwuchs ist am Kinn viel dichter als sonst wo.
12. Rasieren finde ich blöd.
13. 3-Tage Bärte finde ich gut.
14. Faulheit heiligt die Mittel.
15. Wäre ich nicht so faul, wäre einiges vermutlich einfacher.
16. Laufen zu gehen ist schwieriger als das Laufen selbst.
18. Ich trage gern Mützen draußen.
19. Dann brauch ich mir die Haare auch nicht zu striegeln.
20. Ich brauche einen Fallbackplan, wenn ich die Mütze abnehmen soll.
21. Wenn die Haare nicht gemacht sind, sehe ich doof aus, finde ich.
22. Friseurbesuche finde ich so mittel.
23. Hallo, ich bin Karsten und ich bin Facebook-Süchtig.
24. Gruppe: Hallo, Karsten!
25. Ich habe Freunde bei Facebook aus ungefähr jedem Land Europas und finde das toll.
26. Ich habe Freunde bei Facebook, die ich auf der Straße nicht erkennen würde, bzw. die ich noch nie persönlich getroffen habe.
27. Höchstwahrscheinlich bin ich der einzige Informatiker auf diesem Planeten, der den Herrn der Ringe nicht toll findet.
28. Spülen finde ich auch nicht toll.
29. Ich habe ein Bügeleisen und scheue mich nicht davor es zu benutzen!
30. Mit 14 fand ich TakeThat cool.
31. Das wussten maximal 3 Leute.
32. Musik ist wichtig, das hab ich schon früh erkannt.
33. Fußball ist wichtig, das hab ich erst spät erkannt.
34. Ich glaube daran, dass Schalke dieses Jahr Meister wird.
35. Das glaube ich jedes Jahr.
36. “Früher war alles besser” ist das dümmste, was man sagen kann.
37. Faschistoide Phrasen ausgenommen.
38. Seit ich Ausländer bin, hat sich meine Sicht auf Migranten grundlegend geändert.
39. Ich reflektiere oft und viel.
40. Zu viel?
41. Sonntage finde ich doof, nicht gemütlich.
42. Die Nummer 17 hab ich absichtlich ausgelassen, sowas finde ich witzig.
43. Viele Sachen, die ich lustig finde, findet sonst niemand lustig.
44. Viele lachen, wenn ich sie beleidige.
45. Viele finden ich wäre Ironisch, das finde ich nicht.
46. Ich finde ich bin sarkastisch und oder zynisch, das verstehen viele nicht.
47. Ich zitiere gern aus deutschen HipHop Liedern.
48. Das fällt leider meist keinem auf.
49. Mir ist das Hemd näher als die Hose.
50. Ich benutze gern Sprichwörter.
51. Leider kenne ich nicht viele im englischen…
52. Es ärgert mich, dass mein Dänisch so schlecht ist.
53. Lebensweisheit: Arroganz schlägt Unsicherheit; Lächeln schlägt Arroganz.
54. Viel zu reisen finde ich relativ unwichtig.
55. Viel Zeit mit verschiedenen Menschen zu verbringen finde ich ziemlich wichtig.
56. Mit verschiedenen Menschen zu Reisen ist großartig.
57. Ich stehe auf Klischees und bediene mich häufig bei denen.
58. Wer nicht zwischen Klischee und Vorurteil unterscheiden kann, versteht mich oft miss.
59. Stolz ist ein doofes Wort.
60. Deutschland ist cool.
61. Das Ruhrgebiet ist die coolste Herkunft, die ein Deutscher haben kann.
62. Ich bin gern im Ruhrgebiet zu besuch.
63. Allerdings möchte ich nicht wieder im Ruhrgebiet wohnen.
64. Das Universum ist gut zu mir.
65. Ich kann vieles ein bisschen.
66. Meine Schwester ist für mich eine der coolsten Persönlichkeiten, die hier so rumwandeln.
67. Besserwissereien versuche ich zu unterdrücken.
68. In meinem Leben hab ich noch nie eine ganze Zigarette geraucht.
69. Für einen guten Witz habe ich mal ein Glas Bier in einem Zug ausgetrunken.
70. Das Glas musste ich der Bar leider entwenden.
71. Ich trinke keinen Alkohol, rauche nichts und nehme keinerlei sonstige Substanzen zu mir.
72. Wenn ich danach gefragt werde, antworte ich, dass das mit meiner Religion zu tun hat um deren Reaktion zu sehen.
73. Das finde ich auch witzig.
74. Leute die nichts trinken, wenn sie ausgehen, sind mir suspekt.
75. Mein Vater hat mir’s Autofahren beigebracht.
76. Mir wurde in meiner Nachprüfung gesagt, dass ich ein sehr sicherer Autofahrer sei.
77. Meist deutlich zu schnell, aber eben sicher dabei.
78. Mein Auto abzugeben und eine Monatsfahrkarte für den Bus zu kaufen hat weh getan.
79. Ich bin Batman.
80. Bleistifte finde ich cool.
81. Alle denken ich trinke 7l Cola am Tag.
82. In Wirklichkeit trinke ich 4l Wasser am Tag.
83. Cola trinke ich nur, wenn ich ausgehe.
84. Auch da hätte ich gern eine Alternative.
85. Seit einem halben Jahr, trinke ich irgendwann O-Saft. Nachts. In der Disco.
86. Cola-Kater sind nicht zu verachten.
87. Ich achte nie auf Geld.
88. Das finde ich unklug.
89. Entscheidungen treffen ist nicht wirklich meine Stärke.
90. Meine Motivation wechselt schneller die Richtung als ein Karnickel auf der Flucht.
91. Ich habe schon drei Mal angefangen ein Buch zu schreiben.
92. Flexibilität ist mir wichtig.
93. Damit verlange ich manchmal zu viel von den Leuten um mich rum.
94. Nie kann ich mir Namen merken.
95. Ich habe ein ziemlich schlechtes Gedächtnis.
96. Darum bin ich auch so gar nicht nachtragend.
97. Gesichter kann ich mir sehr gut merken.
98. Allerdings vergesse ich oft woher ich das Gesicht kenne und ob ich grüße oder nicht.
99. Mädchen sind doof.
100. Dingdingding!

Nachgemacht von Halefa.

Sport in der Uni

In unserer Abteilung gibt es einen, der ist für das Geld zuständig. Generell gilt der als sparsam. Im letzten Jahr war der in Australien und sein Stellvertreter hat einfach mal einen fetten Bildschirm mit Wii gekauft.
Gestern gab’s ein neues Sportspiel (diesmal von dem Original-Zuständigem). Das muss natürlich kräftig ausprobiert werden.

Auf dem Bild seht ihr mich beim Bogenschiessen. Der Schuss ging ins Bullseye. Der einzige, ich hab verloren…
Hinterher haben wir Golf gespielt. Zu dritt. Sehr amüsant, das.

Schnick, Schnack, Schnuck

Ich höre häufig, ich wäre nicht lustig. Also hat mir genau das als Ideengeber dienen dürfen. Zusammen mit einem Chilenen und einem Mexikaner (ohne Grippe) war ich in einer Superheldengruppe unterwegs: Captain Scissors, Rock-Man & The Paperboy.

Rock, Scissors, Paper.
Sten, Saks, Papir.
Stein, Schere, Papier.
Schnick, Schnack, Schnuck eben, Ihr versteht schon…
Mussten wir gelegentlich erklären. Vor allem, weil wir nicht immer alle 3 direkt nebeneinander standen…

Gestern war nämlich der diesjährige Karneval hier in Aalborg. Ein großes Fest. Seit Wochen schon waren alle Zimmer in der Stadt ausgebucht, und pünktlich war das Wetter sogar gut. Ergebnis: Eine fette Party. Da, wo meine Maske nicht als Schutz diente (neben den Augen und im Nacken) hab ich einen Sonnenbrand. Aalborg ist aus allen Nähten geplatzt. Alle in wilden Verkleidungen (fast alle) und sturzbetrunken (so gut wie alle).

Ich, mit Cola und Fotoapparat bewaffnet, hatte viel Spaß. 🙂

Hier ein Video. Der “Arzt” ab de 33. Sekunde ist ein Freund von mir.

Ein Meilenstein der Musikkurzfilmunterhaltungsindustrie

Mir ist grad aufgefallen, dass heute das neue Ärzte Album (Jazz ist anders) erscheint. Muss ich wohl gleich doch noch zum Plattenhändler meiner Wahl.

Wo wir grade dabei sind, wie oft hab ich eigentlich schon erzählt, dass ich im Unrockbar-Video mitspiele? Nun, ich bin Teil des dunklen Pixel-Matschs am oberen rechten Bildrand, hinter Farins Schulter, als sie in den Club blenden.

Unrockbar VideodrehGerade hab ich auf der Ärzte-Seite noch einen weiteren Beweis gefunden. Dieses Foto hier. Am rechten Bildrand, relativ weit unten, ist ein kompletter Unterarm zu erkennen (die Hand ist schon abgeschnitten), geschmückt von einer Uhr mit hellem Armband ungefähr auf Handgelenkshöhe. Die Uhr, nicht das Armband, bzw. mit dem Armband.
Nun diese Uhr (und der Arm, der von Ihr gefesselt wird) gehört mir. Sie kann gegen geringe Gebühr in dem grünen Zimmer begutachtet werden…

Rechte liegen bei der besten Band der Welt und so.

Urlaub International

Zum Start dieser Woche, will ich mal kurz protzen. Ich hab nämlich Urlaub. Und werde eine Menge machen und sehen. Was? Aaaaalso…

  • Dienstag: Flug nach London
  • Mittoch: Chelsea FC vs Schalke 04
  • Donnerstag: Flug nach Zürich
  • Samstag: Geburtstagsparty in Bern
  • Sonntag: Rückflug nach Düsseldorf

Das wird ein Fest. 😀

The Corporate Blogger

Vor 3 Monaten hab ich meiner Firma erklärt was für eine coole Sache doch so Blogs sind. Bei einigen bin ich da offene Türen eingerannt. Und schwuppdiwupp hatte ich ein Projekt an der Backe. So Firmen Blogs sind da schon eine etwas andere Sache als Private, die nur so aus Spaß betrieben werden…
Ich hab ein paar Bücher und andere Veröffentlichungen gelesen, eine Policy erstellt und Prozesse definiert (wer darf was wann und was passiert wenn dies und jenes passiert). Dazu musste ich noch ein Plugin mit Skin und entsprechenden Funktionalitäten für unser Wiki-System schreiben, um den Medienbruch für die Mitarbeiter so klein wie möglich zu halten.

All das und ein paar Kleinigkeiten mehr fressen natürlich Zeit. Aber jetzt ist’s ja alles fertig. Yeeeha!
Freut Euch mit mir und besucht den Valtech Blog.