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Category: Globetrotter

Das Bierbar

Auf der Jomfru-Ane-Gade, der Partymeile in Aalborg, gibt es seit vergangenem Wochenende einen neuen Club:
Das Bierbar – das besten afterski festen im Aalburg!

Nun hab ich mir schon ein paar Mal anhören müssen, dass das gegenseitige Berichtigen von grammatikalischen Fehlern wohl eine typisch deutsche Angelegenheit sei. Darum will ich mal über Namen und Slogan, bzw. deren Vergewaltigung der deutschen Sprache in ungepflegtem Däntsch (oder Deunisch?!) hinweg sehen.
Die Fehler sollen übrigens Absicht sein…

Viel schlimmer finde ich nämlich was dahinter steckt. Diese Aprés Ski Retorte in der es Musik von DJ Ötzi und dergleichen gibt, wie sonst nur auf Mallorca, ist nämlich ausdruck eines Trends, der in Dänemark schon einige Zeit anhält: Tirol ist toll.
Natürlich nehmen wir es da nicht so eng. Tiroler, dass sind, zumindest im dänischen Sinne, Deutsche. Und die trinken gutes deutsches Bier. Darum gibt es in besagter Bar auch Paulaner. Und Heinecken. Trachten tragen sowieso alle. Immer. Genauso wie einen Filzhut.

Hansi Hinterseer ist übrigens zur Zeit auf großer Dänemarktournee. Es gibt sogar zwei große Fan-Clubs, die sich gegenseitig bekriegen, wer die größeren Fans stellt.

In der Bar jedenfalls, kommt man sich tatsächlich fast ein bisschen vor wie in einer österreichischen Touristenfalle. Alles ist schick mit Holzvertäfelt, die Musik ist durchgehend mitgröhltauglich und die Kellnerinnen tragen Dirndl. Die Gäste (quasi ausnahmslos unter 20) tanzen irgendwie alle auf der Theke und versuchen sich der Reihe nach im jodeln.

Vielleicht ist es rauszuhören, aber ich bin spontan kein großer Fan. Ich verspreche aber noch ein zweites Mal hin zu gehen.

Happy Australia Day

Letzten Mittwoch war Australia Day, der australische Nationalfeiertag. Eine australische Freundin wollte diesen Standesgemäß feiern und hat einen ganzen Stapel an Leuten eingeladen. Nach und nach sind sogar ein paar erschienen…

Nun standesgemäß, das bedeutet in erster Linie, dass es eine Art Countdown zum Feuerwerk gibt. In Australien verbringt man den Tag damit zu grillen, sich vollzustopfen, sich zu betrinken und sich auf’s Feuerwerk zu freuen. Außerdem hört der Australier als solcher dabei Musik: Der nationale Radiojugendsender (Triple J) veranstaltet die “Hottest 100”. Den ganzen Nachmittag werden dann die Lieder gespielt, die von den hörern als das heißeste wählten, was 2010 veröffentlich wurde. Meine Favoriten daraus sind “Radar Detector“, “iFly” und “Rapunzel” – die meisten Lieder kannte ich aber nicht. Und besonders die Top 3 fand ich eigentlich recht lahm.
Gegrillt haben wir zwar nicht, aber es gab Würstchen und Kuchen und einen Internetstream.

Standesgemäß bedeutet natürlich auch das ganze in Klamotten zu begehen, die dem Thema angemessen sind. Ich hatte das Trikot der Fußballnationalmannschaft Australiens an (auch, wenn man sich an dem Nationalfeiertag wohl eher für das Cricket Team interessiert), Shorts und als guter Deutscher natürlich weiße Tennissocken in meinen Badelatschen. Bei -3°C in Dänemark musste die Heizung tüchtig bollern, um das zu kompensieren…

Vor allem heißt standesgemäß aber sich nicht um Zeitverschiebung zu scheren. Unsere kleine Party begann also recht früh am Morgen. Genauer gesagt war ich um 4 Uhr Morgens vor Ort. Nationalfeiertage sind halt eine ernste Sache.

Schlittenspaß

Bei all meinem Rumgeheule, über meine Flugreisen im Dezember, habe ich ganz vergessen zu erzählen, dass ich zu Weihnachten und danach nämlich eigentlich eine tolle Zeit mit der Familie hatte. Mit allen und auf verschiedenen „Hochzeiten“. Also, es hat keiner geheiratet, aber Ihr versteht schon…
Die Höhepunkte für mich sind allerdings zweifelsohne die Schlittenfahrten mit meinem Neffen und dessen Eltern. Ist lange her, dass ich so viel Spaß im Schnee hatte. Und weil ich sowas ja immer Medial festhalten muss, lass ich Euch ein bisschen teilhaben…

Den Jahreswechsel habe ich dann mit einem Rudel Internationaler Menschen in München gefeiert. Zehn Leute aus zehn Nationen (Chile, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Litauen, Mexiko, die Niederlande, Polen, Portugal und Serbien), inklusive Hofbräuhaus und Abstecher nach Salzburg.

Auf dem Rückweg hab ich halt in Jena (Schiller überall) und Hamburg Halt gemacht.
Lustig war’s. Fotos von alledem gibt’s dann noch hier.

Weihnachtsodyssee

Ich hatte ja mit einem Schneesturm gerechnet, allerdings weiter nördlich. Letzlich fegte der Schnee durch Norddeutschland statt durch Norddänemark. Die Auswirkungen auf meinen Reiseweg waren allerdings grob die gleichen…

Extra früh bin ich zum Flughafen hier in Aalborg, damit mein Gepäck auch mit kommt. Obwohl ich als Notreserve einen Satz Unterwäsche und Ladekabel für meine Telefone im Handgepäck hatte. Das Flugzeug hatte dann dennoch zwei Stunden Verspätung. Beim Einsteigen ins Flugzeug hab ich meinen Koffer allerdings sehen können. Er wurde kurze Zeit später verladen.

In Kopenhagen bin ich dann natürlich auch zu spät gelandet. Und zwar genau zu der Zeit, zu der meine Anschlussmaschine hätte abheben sollen, 21:05. Die Stewardess meinte, ich solle mir keine großen Sorgen machen, der Flug sei sicher auch verspätet, dennoch war mir unwohl.
Das klärte sich vor der Anzeigetafel allerdings schnell. Neben einer Abflugzeit, die sich alle 20 Minuten änderte, stand da nämlich auch: „Wait for Info“

Um Mitternacht durften wir dann schließlich ins Flugzeug. Der Pilot empfing uns mit den Worten, dass wir eine Ausnahmegenehmigung hätten und in Düsseldorf trotz Nachtlandeverbot landen dürfen, er würde sich auch beeilen und wir flögen nur 55 Minuten. Zuvor müssen wir allerdings noch schnell zum Enteisen.
Dieses Enteisen ist ein normaler Prozess, der an jedem Flughafen der Welt bei entsprechender Witterung durchgeführt wird. Eis oder Schnee auf Tragflächen oder sonstwo beeinträchtigt die Flugeigenschaften zu stark. Dauerte dann auch nur eine Dreiviertelstunde.

Während des Flugs meldete sich der Pilot dann nochmal und erklärte, dass es sich bei der Ausnahmegenehmigung um eine Fehlinformation handelte und wir jetzt Richtung Köln unterwegs seien. Etwas später meldete sich der gute erneut zu Wort und vermeldete, dass der Flughafen Köln/Bonn gerade geschlossen wurde und wir jetzt so lange achten fliegen, bis die dort unten die Landebahn frei geräumt haben. Das dauerte auch nichtmal eine Stunde.
Als gute Nachricht verkündete er aber auch noch, dass es Shuttlebusse zum Düsseldorfer Flughafen gäbe.

Um drei Uhr am Morgen des Heiligen Abends sind wir dann gelandet. Und während wir so an dem Gepäckband stehen und auf die Koffer warten, gab es eine Durchsage: „Anscheinend wurde ihnen gesagt, dass es Shuttlebusse gäbe. Dem ist nicht so. Der Nahverkehr befindet sich allerdings direkt nebenan.“
Und dann kamen die Koffer. Recht viele. Sogar deutlich mehr als Leute warteten. Nur meiner nicht…
Die S-Bahn von Köln nach Düsseldorf brauchte nur gut eine Stunde. Dafür war das recht unterhaltsam, da sass ich nämlich mit einer weiteren Exildänin und dreien aus Schweden, alle aus dem gleichen Flugzeug. In Düsseldorf sollte ich kurz umsteigen. Inzwischen war es 6 Uhr und mein Zug stand sogar da, allerdings mit verschlossenen Türen und ohne Licht. Etwa 20 Minuten nachdem der Zug hätte abfahren sollen, gab es eine Durchsage, dass die Abfahrt sich um 10-15 Minuten verzögere, da das Boardpersonal nicht da wäre. Weitere 20 Minuten später bin ich dann in einen anderen Zug gestiegen, der mich zu meinem Ziel bringen sollte. Langsamer, aber immerhin fuhr der.

Um kurz vor acht, konnte mich dann mein Vater am Bahnhof in Wanne-Eickel endlich in Empfang nehmen, statt um 23:30 am Vorabend. Er hatte eine Schneeschaufel im Kofferraum, die Verhältnisse waren ziemlich extrem.
Lang schlafen konnte ich ja trotzdem nicht. Die Läden schließen um 13 Uhr und weil mein Koffer nicht da war, musste ich mich ja durch den Schnee kämpfen. Ein paar Sätze Unterwäsche kaufen, sowie ein paar Hemden, so dass ich Weihnachten nicht komplett in meinen ausgebeulten Reiseklamotten verbringen musste. Natürlich waren auch noch Geschenke in dem Koffer, aber davon musste ich mich erstmal verabschieden.

Das Gepäck kam dann mit kaum merkbaren fünf Tagen Verspätung an. Meine Neffen hat’s gefreut, Weihnachten nach Weihnachten. Mir persönlich ist für’s erste die Lust am Fliegen vergangen…

Knecht Ruprecht mit Flaschenöffner

J-dag ist immer der erste Freitag im November in Dänemark. Das ‘J’ steht für Julebryg, also Weihnachtsbräu. Tuborg bringt jedes Jahr ein Weihnachtsbier (Alkohol: 5,6% vol) auf den Markt. Das gibt es dann auch nur für einen begrenzenten Zeitraum. Weihnachten eben. Jetzt bin ich der denkbar falscheste darüber zu berichten, aber ich hab mir sagen lassen, dass es süßer sei.
Osterbier gibt es übrigens auch.

Am J-dag wird ab 20:59 Uhr das Weihnachtsbier dann verkauft. Und das wird natürlich ordentlich gefeiert, weil heiß erwartet. Diese Feier nennt sich auch Schneesturm (‘snestorm’) oder Schneefall (‘snefald’) und es ist wirklich sowas wie ein Feiertag. Der biertrinkende Teil Dänemarks (und das sind grob so viele wie im Deutschen Raum) freut sich auf diesen Moment. Kneipen und Restaurants bieten HappyHours und Sonderangebote.

So voll wie Gestern hab ich’s so früh noch nicht in der Stadt erlebt. Allerdings ist das nicht nur Tuborg zuzuschreiben. Auch die größte Marke im Niedrigpreissegment (ich glaube das sagt man zu Billigbier, oder?!) hat sich tüchtig reingehängt: Royal. Es gab außerdem einiges an Werbegeschenken. Nur die blaue Weihnachtsmannmütze von Tuborg haben wir nicht ergattern können. Dabei wollten wir die unbedingt. Mist.

Hier ein paar Eindrücke. Alles vor 23 Uhr aufgenommen übrigens…

Und weil ich gerade so schön in Stimmung bin, wünsche ich Euch allen eine schöne Weihnachtszeit. Auch, wenn erst Anfang November ist.

Finale ’92

Finale'92: 0-0Wann immer ich mich mit Dänen über Nationalmannschaftsdinge unterhalte, dauert es meist nicht lang und das EM Finale von 1992 wird feierlich serviert. Ich muss gestehen, dass ich erst einmal nachlesen musste, was denn da war. Das ist so ähnlich wie die Österreicher immer mit ihrem Cordoba, für die ein Feiertag den noch Generationen nach ihnen zelebrieren, und kaum ein Deutscher kann sich wirklich noch daran erinnern.

Finale'92: 1-0Jedenfalls hat Deutschland damals im Finale 0:2 gegen die Dänen („We are Red, we are White, we are Danish Dynamite!“) verloren, die überhaupt nur ins Turnier gerutscht ist, weil Jugoslawien sich entschlossen hat einen Krieg zu veranstalten. Dänemark galt damals als Spaßtruppe, die aus dem Urlaub zurückgeholt wurde und hat das Turnier in Schweden tüchtig aufgemischt.
Das Finalspiel wurde am Tag vor der WM im Dänischen Fernsehen wiederholt und hinter vorgehaltener Hand wurde mir schon von 3 Dänen gestanden, dass der Sieg mehr als Glücklich war.

Finale92_2-0Der größte Skandinavische Mobilfunkanbieter hat gerade eine Kampagne, dass man ja immer so viel Vergisst. Ich glaube die werben für mobiles Internet oder so. Keine Ahnung. Ist aber auch egal. In dem Werbespot jedenfalls wird hübsch beschrieben, wie man die Haustürschlüssel auf dem Tisch vergisst, oder beim Angeln gerne mal vergisst, wie groß der Fisch nochmal wirklich war. Nicht vergessen, und so geht es fast wörtlich, kann man natürlich den Ausgang vom Finale ’92. Gezeigt wird währenddessen ein kleiner Cartoon in dem ein offensichtlich deutscher Fußballer von einem dänischen Klatschhut zwei Ohrfeigen bekommt. Ich hab das mal abfotografiert…

Auf der Suche nach der kleinen Meerjungfrau

Die kleine MeerjungfrauÜber Ostern war ich ja in Kopenhagen, der Hauptstadt der Dänen. Wahrzeichen und eigentlich sogar Symbol für ganz Dänemark ist die kleine Meerjungfrau. War mir nicht so bewusst, bevor ich her gezogen bin, ist aber anscheinend so. Die kleine Meerjungfrau, das ist in erster Linie natürlich das Märchen von Hans Christian Andersen (später von Disney zu Arielle verzerrt), aber in diesem Fall geht’s natürlich um eine Statue im Hafen Kopenhagens.

Nun sagt jeder, der sie mal gesehen hat, dass er den Wirbel um die Statue nicht verstehe. Tonnen von Touristen pilgern jeden Tag dorthin und sehen eine kleine nackte Dame auf einem Fels sitzen. Die ist wohl tatsächlich nur gut einen halben Meter hoch.
Nun wohne ich schon seit über 2 Jahren in Dänemark und hab sie noch nicht gesehen. Das muss nachgeholt werden, dachte ich. Doch die kleine Meerjungfrau hat anscheinend Angst vor mir und ist geflüchtet.

In China ist gerade (oder ab jetzt bald) Expo und laut dem zuständigen Architekten war die original Statue für den dänischen Pavillon unabdingbar. Da wo sie normalerweise saß, wechseln sich nun Chinesen mit sitzen und fotografieren ab. Und demnächst gibt’s wohl auch Objekte von chinesischen Künstlern. Als ich da war, am 1. April nämlich, gab’s allerdings nichts als ein Loch.
Und Chinesen und Fotoapparate natürlich.

Auf Nord-Süd-Achse

Ein kleiner Reisebericht…

Freitag, 6. November:
– Abreise, Aalborg
– Fußballspiel in Hamburg: St. Pauli – Fortuna Düsseldorf

Samstag, 7. November:
– Abreise Hamburg
– Zwischenstopp Gelsenkirchen
– Fußballspiel in München: Bayern München – Schalke 04

Sonntag, 8. November:
– Rückfahrt ins Ruhrgebiet
– Heimaturlaub beginnt (2 Tage)

Zusätzlich: Fotos

Radio Ga-Ga

Ich habe einen Funkradiowecker. Und der weckt mich mit schlichter Zuverlässigkeit durch morgendliches Radiogedudel. Ursprünglich hatte ich da mal einen Rock-Sender drin, Rock FM (Rock du kender! Rock den Du kennst!) oder so. Gute Radiosender zu finden ist nicht so leicht hier. Das war aber eigentlich ganz angenehm, abgesehen davon, dass die immer nur die gleichen Stücke gespielt haben.

Irgendwann jedenfalls haben die wohl den Betrieb eingestellt und seitdem läuft auf der Frequenz Radio Nord (“Det bedste til Jylland, det bedste til dig”, “Das beste für Jütland, das beste für Dich”). Die spielen eher so Schlager. International (also dänisch & englisch) natürlich. Sagen wir Evergreens, meint das gleiche, klingt aber nicht so negativ. Und ich hab’s irgendwie bisher nicht geschafft einen anderen Sender zu finden… *hüstel*

Heute Morgen, ich war gerade noch damit beschäftigt mich selbst zu überreden noch 5 Minuten liegen bleiben zu können, da war ich plötzlich ein bisschen irritiert. Was da in meine Gehörgänge sprudelt ist tatsächlich „ohne Dich“ von der Münchner Freiheit.
Und ich frag mich, wieso die Dänen so’n schlechtes Bild von den Deutschen haben…

Braune Soße

Vorhin waren wir in der Kantine. Unsere Türkische Austauschstudentin zeigte plötzlich in diesen Topf und fragt mich was das sei. “Na, braune Soße!”, ich hab die Frage gar nicht verstanden. Darauf hat sie nachgehakt, was denn da drin sei und so weiter. Ich war recht verdutzt und hab erklärt, dass das eben braune Soße ist.
“Fett und so eben, braune Soße halt.”

Blöde Frage. Naja, im Nachhinein ist mir dann aufgegangen, dass nur weil’s die zuhause immer gibt und weil’s die hier immer gibt, das vermutlich nicht zwangsläufig bedeutet, dass es die überall immer gibt. Ich hab mich auch entschuldigt. Aber in dem Moment war’s ein bisschen als fragte sie was dieses Ding da sei, das wir Bleistift nennen…

Die Dänen nennen sie übrigens auch “braune Soße” oder “Großmutters Soße”. Jetzt wisst’a bescheid!

Tierliebe in Dänemark

Ich bin da kürzlich über was kurioses gestolpert. Sex mit Tieren ist Legal in Dänemark. Es gibt anscheinend ganze Bauernhöfe, die sich damit ein Beibrot verdienen. Und das sogar öffentlich im Internet bewerben. Laut diverser Artikel gibt es auch massenweise Dänen, Deutsche, Niederländer, Norweger und Schweden, die diesen Service nutzen.

Auf der anderen Seite werden Burkas (diese muslimischen Ganzkörperkapuzen mit Sichtfenster für Frauen) gerade heiß diskutiert, ob die nicht verboten werden sollen. Schließlich laufen in Dänemark ungefähr 7 davon herum.

Verrückt. Total verrückt…

Wahltag!

Heute ist Europawahl. Sogar in Dänemark. Angemeldet und aufgeklärt war ich gerade sogar schon mein Kreuzchen machen. Hab die dänischen Parteien zur Auswahl bekommen. Das komische ist, dass es kein Feld für Kreuzchen gab. Nur eine große Tabelle mit Parteien und Namen. Oben drüber stand ich soll mein Kreuz entweder hinter dem Namen der Politiker oder der Partei machen.
Glaube ich.
Hoffe ich.

Die Wahlkabinen waren so richtig mit Vorhang zu allen Seiten zu. Der Rest vom Prozedere war aber genau wie in Deutschland. Es gab ein Kärtchen per Post, das wird dann gegen einen Ellenlangen Wahlzettel eingetauscht, ankreuzen, wieder zusammen falten, in eine Tonne damit, fertig.
Voll spannend, Wahlen im Ausland…