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Tag: xbox

Fußballvideospielspezialausgabe

Ich glaube, dass ich ein oder zwei Mal hab durchblicken lassen, dass ich den hisigen Fußballverein unterstütze. Und ich glaube auch, dass ich meinen Eltern keine Schande mache, wenn ich gestehe, dass ich mich gelegentlich Videospielen hingebe.

Fußballspiele auf der Konsole liegen da nahe. Seit die Hulaboys die EM 1996 live mitgespielt haben, bin ich Anhänger der Fußballspielreihe von EA, die ihre Spiele einfach mit der Jahreszahl versieht und nach dem Weltverband benennt. Und dieses Jahr sollte es sogar eine FIFA12 AaB Club Edition geben! Unglaublich. Musste ich haben. Was auch immer das sein mag…

Es gab eine Fanabstimmung, wer auf’s Cover sollte. Gewonnen haben Jeppe Curth, Torschützenkönig in der Meistersaison 2007/2008 und Thomas Augustinussen der Spielmacher und kreative Kopf der Mannschaft. Die beiden ragen jetzt in mE nach wenig vorteilhaften Fotographien von meinem Spielestapel.

Das Spiel selbst ist die übliche Internationale Ausgabe, bei den Kommentaren kann ich zwischen Englisch, Spanisch und Schwedisch wählen. Die Deutschen Kommentatoren gehen mir bei diesen Spielen eh immer auf die Nerven, da passt das ganz gut. Besonders, wenn wir das mit einem Internationalen Kreis spielen. Gestern gab’s ein kleines Turnier, bei dem jeder seine Heimmannschaft gewählt hat: Benfica, Flamengo, Grêmio, PAOK, Pescara, PSG, São Paolo und natürlich Schalke.

In dem Spiel sind auch original Fangesänge zu hören. Und alle die letzte Woche mit beim Spiel gegen Hamburg waren freuen sich und feuern mich immer mit an. Gelernt ist gelernt.

Mein erstes Smart Phone: Windows Phone 7

Jetzt wo ich kein Smart Car mehr habe, habe ich endlich ein Smart Phone. Und zwar das neue Windows Phone 7 in einem hübschen Gerät von Samsung. Günstig ist der Spaß jetzt nicht so richtig, aber ist ja Weihnachten… *hüstel*
Ich jedenfalls habe meine helle Freude daran.

Um die Medien auf dem Telefon mit denen auf dem Computer zu synchronisieren, muss ein spezielles Programm installiert werden. In den USA gibt es einen Zune Player (Microsofts Antwort auf den iPod) der sich als eben auch in dem Telefon versteckt. Die sogenannte Zune Software ist eigentlich ganz schick und steht natürlich kostenlos für jederman zum Download bereit.
Ich bin Microsoft MediaPlayer Heavy-User durch das Media Center, leider ist die Integration mit der Zune Software nur mäßig. Damit kann man aber klar kommen. Jeder Nutzer hat ein Zune Profil mit dessen Hilfe unter Freunden Musik empfohlen oder verglichen werden kann.

Es gibt einen Marktplatz zum Musik, Filme oder Apps (also Spiele und andere Zusatzprogramme) kaufen. Das geht entweder über MS Points (Microsofts eigene kleine Währung) oder direkt über die Kreditkarte. An den Punkten ist ganz praktisch, dass es die Preise nicht fix sind und es die Dinger manchmal im Angebot gibt. Dieser Markplatz funktioniert übrigens auch über Zune.

Außerdem habe ich ein mobiles Office Paket (mit Word, Excel, PowerPoint & OneNote) und eine mobile Xbox im Gerät. Und den ganzen Schnickschnack den alle Geräte dieser Kategorie vermutlich auch haben. Zu meinem erstaunen lässt sich damit sogar telefonieren.

Synchronisation wird groß geschrieben in dem Gerät. Mit dem Computer oder direkt über’s Internet, bzw. die Cloud. Ich habe einen Account bei Windows Live, mit dem wird alles abgeglichen. Dateien kann ich direkt da speichern und mit allen meinen Computern synchronisieren. Dazu kommt die Facebook-Einbindung, die doch recht souverän wirkt, verzwirbelt mit meinem Adressbuch. Ich hab so etwa automagisch Fotos zu Kontakten, die ich auch bei Facebook habe.
Generell gibt Microsoft sich bei den ganzen Social-Services recht viel Mühe und bekommt das für meine Begriffe auch ziemlich gut hin. Ich kann alles verdrahten. Wenn ich will. Und einzelne Sachen auch für meine Freunde oder die breite Öffentlichkeit freigeben. Wenn ich will.

Ich weiß natürlich, dass MS damit mächtig Daten über mich sammelt und bin mir eventuellen Gefahren bewusst. Allerdings rechne ich dem Nutzen einen hohen Stellenwert zu und nehme die Nachteile in kauf. Ich halte mich durchaus für Medienkompetent. Außerdem… ob Microsoft die Daten jetzt hat oder Google, macht den Braten auch nicht mehr fett.

In einem sehr wertvollen Vergleich treten die aktuellen Systeme von Google, Apple und eben Windows hier gegeneinander an: Grill-Test
Ansonsten behauptet Microsoft, dass der andere Ansatz im vergleich zu sonstigen Geräten, nämlich die einfachere Übersicht, dem Benutzer hilft, nicht so viel Zeit mit seinem Telefon zu verbringen, sondern mehr Zeit mit seinem Leben. Das sehr amerikanische “Really?!” aus der Werbung (siehe unten) lässt sich am besten mit “Soll das Dein Ernst sein?!” übersetzen.

Übrigens: Nein, ich bekomme kein Geld dafür. Und der Beitrag hier ist auch bitte nicht als Werbung zu verstehen. Ich hab halt Spaß mit dem Ding. Mehr nicht.
Für Leute von Microsoft: Das Geld bitte, wie verabredet, an mein Schweizer Nummernkonto. Kennwort, wie immer, “Für sexuelle Gefälligkeiten”.