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Lang lebe die Demokratie!

Ich bin Demokrat. Also nicht, so wie das in den USA verstanden würde, sondern eher so wie in Griechenland. Die Sache als solche, nicht eine bestimmte Partei. Herr Kempka hat mir mal verdeutlicht, dass es von unschätzbarem Wert ist, die Wahl zu haben. Ich war zarte 15 und es war das erste Mal in meinem Leben, dass ich dachte: „Wow!“ – zumindest im Deutschunterricht.

Das ist schon eine ganze Weile her. Seit dem habe ich an jeder Wahl teilgenommen, zu der ich berechtigt war. Und daran möchte ich auch eigentlich nix ändern. Nur ist natürlich mittlerweile alles etwas komplizierter geworden. Ich bin Deutscher, EU-Bürger und lebe im Ausland, Dänemark, einem EU-Mitgliedsstaat.
Für die kommende Europawahl (im Juni) wurde ich angeschrieben. Ich sollte ich ein Formular ausfüllen und an die Aalborg’sche Kommunalverwaltung schicken. Hab ich natürlich. Das Formular sagt prinzipiell, dass ich EU-Bürger bin und an der Wahl teilnehmen möchte.
Letztens kam ein Schreiben von denen zurück. Sogar auf Deutsch. Ich bin jetzt im EU Wahlverzeichnis gelistet und darf meine Stimme abgeben. Wow.

Demnächst (im September) ist ja aber auch noch Bundestagswahl in Deutschland. Da wurde ich nicht angeschrieben. Hab aber auf der Seite unserer Botschaft ein Formular gefunden, dass ich an meine letzte zuständige Gemeindebörde schicken musste. Wow.
War alles etwas kompliziert, aber auch der Brief ist weg. Ich bin mal gespannt, wann und vor allem was Düsseldorf antwortet.

Berichten die über sowas eigentlich auch in den Auswandershows auf RTL2?

Published inDeutschTagebuch

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