Skip to content

Gesundheitssystem mit Hörschaden

Am letzten Wochenende war ich zum Junggesellenabschied in Hamburg. Schweinelustig, ich hab mir sogar ein Andenken mitgebracht: Einen Tinnitus.
Knapp die Hälfte von uns 19 Leuten war beim Arzt oder in der Apotheke. Es war einfach viiiel zu laut im Herzblut.

Ich hatte sowas ja vor ein paar Jahren schonmal und weiß, dass mit dauerhaften Pfeiffen nicht zu spaßen ist. Das sollte am besten direkt behandelt werden, weil es sonst schnell chronisch werden kann. Damals bin ich nach Feierabend zum ärztlichen Notdienst in Düsseldorf. Der hat mich nach ein paar Untersuchungen direkt an einen Tropf gehängt…

Hier in Dänemark wollte ich mehr nach Protokoll vorgehen. Hab Morgens beim Hals-Nasen-Ohrenarzt angerufen, meine Lage erläutert und nach einem Termin gefragt. In 4 Wochen wäre noch was frei. Schön. Also doch zum Notdienst.
Da haben mir dann ein netter Arzt und eine nette Praktikantin in die Ohren geguckt. Mehr könnten sie nicht tun, sagte der Arzt zu mir. “Ich kann nix sehen, das wird schon wieder…”

Soviel zum Fachkräftemangel in Dänemark. Was nutzt ein Gesundheitssystem, das für die Ausgaben aufkommt, wenn keine Mediziner da sind um Ausgaben zu erzeugen?

Published inDeutschGlobetrotter

Be First to Comment

    Leave a Reply

    Your email address will not be published. Required fields are marked *