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Knowledge… what is that?

You can’t really be involved with knowledge management without asking: What is knowledge? Well, knowledge is probably one of the oldest concepts of mankind. Ancient philosophers already tried to define it and built a whole theory (epistemology) around. I would like to point out a very nice description by Davenport & Pruzak in their book “Working Knowledge” [1]. This blog post however is my own explanation of knowledge.

Lass laufen!

Wie schon 2008 und 2009 mache ich heute wieder beim Blog Action Day mit. Diesmal geht’s ums Thema Wasser.
Ich habe ein bisschen übers Wasser gegrübelt. Und eigentlich sehe ich keine wirkliche Verbindung zum Wasser in meinem Leben. Gut, ich lebe seit ungefähr 8½ Jahren ausschließlich in Städten die ein größerer Wasserstrom auszeichnet. Aber sonst fiel mir nicht wirklich was ein. Bis ich diesen Artikel im Spiegel gelesen habe: Schwacher Strahl

Es geht darum, dass Wasser sparen in Deutschland (und ich würde behaupten, dass ähnliches auf Dänemark zutrifft) eine absurde Idee ist und weder der Umwelt, noch irgendwem sonst nutze, sondern nur Kosten verursache und dadurch der Umwelt sogar schadet.

Zunächst musste ich ein bisschen darüber lachen. All das, was ich so von klein auf gelernt habe, ist totaler Unsinn. Dann kam ich ein bisschen ins Grübeln und dabei ist mir direkt mein Freund Peter eingefallen.
Peter ist auf einem Bauernhof groß geworden und ist mir bereits auf unserer ersten Klassenfahrt (1989 nach Valbert) aufgefallen, weil er beim Zähneputzen das Wasser immer laufen ließ. Ich wusste ja, dass sowas Wasserverschwendung sei und man das auf gar keinen Fall tun dürfe. Nun hab ich in der fünften Klasse sicherlich keine Diskussion darüber vom Zaun gebrochen. Seit dem, haben wir aber eben diese Diskussion recht häufig geführt. Erst letztes Jahr in München.

Diese Diskussionen laufen eigentlich immer nach dem gleichen Schema ab: Ich bin völlig entrüstet, halte eine Standpauke und hole mir gerne Unterstützung von anderen. Peter zeigt mir einen Vogel und sagt, dass die einen eigenen Brunnen haben und das Wasser einfach direkt wieder in den Kreislauf gerät. Ich weiß nicht was ich antworten soll, dafür aber, dass ich recht habe und finde ihn für fünf Minuten doof.
Ich hasse es, wenn mir die Argumente fehlen.

Und plötzlich lese ich einen Artikel im Spiegel und muss erfahren, dass Peter die ganze Zeit recht hatte. Zumindest prinzipiell. Wasser ist genug da. Na, toll…

Entschuldige, Peter!
Ein Glas Leitungswasser auf Dich.

SCIS & IRIS 2010

The last few days (August 20 – 24, 2010) I spent participating the Scandinavian Conference of IS & IRIS Seminar in Rebild, a few kilometers outside Aalborg, Denmark. The time was divided into two parts, the first two days were the 1st Scandinavian Conference of IS (SCIS 2010), while the rest of the time was the 33rd IRIS Seminar (IRIS 2010). Even though many people participated both, the two parts were quite different in many aspects.

A Home-Story: The Ruhr-District

ruhrLogoSome time ago I was born (and raised afterwards) in a town called Herten, in the northern part of what we call Ruhrpott, the Ruhr-District. In 2010 this, being the 3rd biggest agglomeration area of the EU, is the European capital of culture. I’m aware of the fact, that, besides the related people, hardly anyone cares about these places. But as a self-appointed ambassador, I consider it my duty to tell you about the place that I call home…

The Ruhr-District is, in many different cities and districts, home of almost 5.5 Million people in the “deep West” of Germany. The reason for so many people is simple: Coal. In the end of the 18th century, there was nothing but some farmers. But with the industrialization came the need for coal. An area close to the river Ruhr was rich of that and iron. So soon hundreds of coal-mines were built as well as big steel works.
Coal and steel was very important during wars and many weapons were produced in the Ruhr-District. This and the fact that a lot of energy came from here, was reason enough to destroy most of the area during the Second World War.

Right after the war, coal became the engine for a rising society. So people began to rebuild the cities and mine coal, the faster the better. This had two major influences. First, Germany managed to become healthy and wealthy very fast again (Wirtschaftswunder). Second, the as-many-buildings-as-possible-and-as-fast-as-possible-approach resulted in townscapes, which share a certain style that is not exactly considered as being fancy nowadays…

In the 1950s the structural change began, coal was cheaper in Russia or China and most mines closed down in the following 40 years. So by now you can still see the mines and their consequences, but the whole region needed a different perspective. Even though unemployment is quite high in that area, communities became creative to find new ways. One of them is tourism and culture, what was once grey from dust is now green and/or modern – a lot has been done.

But let me talk about the people, because they are special. The Ruhr-District is traditionally a huge working-class area. That influenced both, spirit and language. Germans say the language is dirty as coal-dust. We make heavy use of what is considered of being swear-words in many other parts of Germany. And even the accent is rather messy, edgy and practical, e.g., some grammar rules simply do not apply here.
The spirit is something I notice much stronger, now that I live abroad. People in the Ruhr-District are very straight forward. You will get their opinion, whether you want it or not. Additionally, they are outright and do not like frills or knick-knacks. The people are, in the best meaning, honest and simple.
… and football-fans. Three (out of 18) teams in the German Bundesliga are from this area: VfL Bochum, Borussia Dormund and Schalke 04. The latter ones being the biggest rivals and having the derby of the highest interest in whole Germany. Their big stadiums are usually sold out and you see people with fan-wear everywhere on every possible occasion. The same counts for smaller teams, on lower levels. Everybody talks about it all the time and quite some people consider football as a matter of the heart.

Ruhr.2010So this area that defines itself by coal, steel and football is now the European capital of culture. Many different events throughout the whole year are scheduled. It’s the first time that this title is held by an area, not just one city. So during the year there will be a spotlight showing the local heroes, 52 cities in 52 weeks, Herten will be number 22.

If you’ll ever make it to the Ruhr-District, I would suggest you, to climb up one of the many tailings and get a look over the landscape. Or go to one of the former coal-mines (you can get pretty close to some) and try to grasp the pulse of steel. But in any case, you have to stop at one of the diners and get a ‘Pommes-Currywurst‘, the regional meal.

Kiwi – Knowledge in a Wiki

Die letzte Woche war ja unsere Kick-Off Veranstaltung in Salzburg. Es handelt sich um ein EU-Projekt, mit sehr unterschiedlichen Teilnehmern:

Das Projekt selbst läuft unter dem Namen „Kiwi – Knowledge in a Wiki“ und im Prinzip geht es um ein intelligentes Wissensmanagementsystem. In 3 Jahren soll dann eine Studie inklusive Prototypen fertig sein.
Mehr Informationen dazu finden sich auf unserer Projektseite: www.kiwi-project.eu

Die erste große Zusammenkunft lief wirklich gut. Da waren viele interessante Gespräche und wie so oft sind die Kaffepausen das spannendste. Ich hatte jedenfalls Spaß und schlauer bin ich jetzt auch.
Das wirklich blöde dabei ist nur, dass ich anscheinend wirklich jetzt anfangen muss zu arbeiten. Und nicht zu knapp…

Meine kleine Abschiedstournee

Ich habe ja bei meiner Firma gekündigt um nach Dänemark zu gehen. Da fange ich jetzt übrigens anfang März an. Die Valtech gönnt mir allerdings noch eine Abschiedstournee…

1. SoftSkills irgendwo im Bergischen Land
Wir haben 3 Tage lang so einiges zur Teambildung und Kommunikation gemacht. Der Kurs wurde von Jochen Petry geführt (Top Mann!).
Wir waren im Hochseilgarten und haben Rollenspiele gemacht, haben gelernt Menschen in Schubladen zu stecken und sie von da abzuholen, waren Kegeln, haben Kaltgetränke geschlürft und ziemlich gut gegessen.
Hat Spaß gemacht und ich hab einiges mitnehmen können.

2. Fun&Profit Tour nach Mallorca
Weil das letzte Jahr recht gut war und weil die Valtech meint, seine Mitarbeiter in die Gestaltung der Firma mit einzubeziehen wäre sinnvoll (was ich voll und ganz unterstütze), hat unser Geschäftsführer alle Mitarbeiter nach Mallorca eingeladen. Es wurde in OpenSpaces diskutiert und der Spaß kam auch nicht zu kurz…
Leider haben sich dem Lazarett viele Angeschlossen, ansonsten war’s toll.

Internet zum Wochenanfang

WebMontag in DüsseldorfGestern bin ich beim WebMontag in Düsseldorf gewesen. Das ganze war mitten in der Haupthalle vom Flughafen. Irgendwo zwischen abstrus und cool.

Die Veranstaltung selbst war sehr Abstrakt. Da gab es ein paar Vorträge. Anschließend eine Podiumsdiskussion, die sich schnell auf Datamining eingeschossen hat. Und zwischendurch immer mal wieder etwas schauerliche Musik.
Den Rednern lediglich 10 Minuten einzuräumen finde ich schade. Fragen und richtiger Inhalt werden so von vornherein vermieden.

Leider ist nie auf technische Details eingegangen worden. Ich persönlich hätte mir da etwas mehr Tiefe gewünscht: Hintergründe zur Realisierung und Ideen zur Technologie…

Später ist mir übrigens aufgefallen, dass die Kollegen von der Media Hochschule Düsseldorf alles organisiert haben. Das erklärt den Fokus und ist Vorurteil-Pflege. Zwei Fliegen auf einmal. 🙂

Am witzigsten war eigentlich, dass alle paar Minuten irgendwelche Teilnehmer die Rolltreppe direkt nebenan hoch und runter gefahren sind, um Fotos zu machen.
Fazit: Nett war’s. Aber offensichtlich bin ich nicht so richtig Zielgruppe.

Nachtrag: Der Veranstalter und andere Gäste scheinen recht zufrieden. Bilder gibt’s hier, hier und hier.